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Abgeschlossene Projekte

 

GUSTE - Gutes Sterben

In dem mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg geförderten Verbundprojekt "Gutes Sterben"  geht es um eine Zusammenführung von Analyseperspektiven auf dieses Thema aus medizinethischer, palliativmedizinischer und medizinsoziologischer/-psychologischer Sicht.

1) Im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit sollen erstens Möglichkeiten der Operationalisierung und Messung des Konstruktes „gutes Sterben“ aus der Sicht von Psychologie und Soziologie aufgezeigt und aggregiert werden.

2) Mit empirischen Erkenntnisverfahren soll zweitens erfasst werden, welche Vorstellungen zu einem guten Sterben in verschiedenen Bevölkerungs- und Sozialgruppen (mit und ohne Krankheitshintergrund) existieren. Diese Daten sollen dann mit den Ergebnissen der Studien aus der Palliativmedizin Teilbereich 1 und den kulturhistorischen- philosophischen Untersuchungen verglichen werden. Es soll geklärt werden wie sich die heutigen Vorstellungen des „guten Sterbens“ gegenüber früheren Anschauungen gewandelt haben, welcher sozialen Bedingtheit sie unterliegen und welche zielgruppenbezogenen Konsequenzen daraus für die soziale Organisation des Sterbens zu ziehen sind.

3) In theoretisch-analytischer Absicht soll drittens die Frage verfolgt werden, ob die normative Ausrichtung auf ein gutes Sterben, die vom einzelnen auch die Übernahme einer größeren Eigenverantwortung für die Gestaltung des eigenen Sterbens mit sich bringt (z.B. Pflicht zur Patientenverfügung), nicht neue soziale Ungleichheiten hervorruft.

 

Projektleitung: PD Dr. Harald Baumeister, Dr. Ulrich Stößel
Projektmitarbeiter: Dr. Cornelia Meffert, Dr. Mirjam Körner, Diana Philipp
Projektlaufzeit: 01.01.2013 - 31.06.2014

Finanzierung:
• Land Baden-Württemberg


EKIV - Evaluations-Koordinierungsstelle Integrierte Versorgung Gesundes Kinzigtal

Die Medizinische Soziologie hat von der Gesundes Kinzigtal GmbH im Benehmen mit der AOK Baden-Württemberg den Auftrag erhalten, die Gesundes Kinzigtal GmbH als Aufftraggeber von wissenschaftlichen Forschungsprojekten im Zusammenhang mit der Evaluation der Versorgungsform Integrierte Versorgung fachlich zu beraten, die sukzessive zur Ausschreibung gelangenden Projekte fachlich gemeinsam abzustimmen und zu begleiten.

Dazu hat die EKIV auf der Grundlage eines Expertenworkshops zusammen mit der Gesundes Kinzigtal GmbH und der AOK Baden-Württemberg ein Rahmenkonzept zur Evaluation dieser Versorgungsform erstellt, das die sukzessive Ausschreibung von Evaluationsmodulen vorsieht.

Für die Wissenschaftler, die mit Evaluationsprojekten an der wissenschaftlichen Begleitung der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal beteiligt sind, ist ein eigenes Internetportal auf der Homepage der Gesundes Kinzigtal eingerichtet.

Weitere allgemeine Informationen zum Projekt sind auf der Internetseite http://www.ekiv.org bereitgestellt.

Projektleiter: Dr. Ulrich Stößel
Projektmitarbeiter: Dr. Achim Siegel, M.P.H.
Laufzeit: 1.9.2006-31.8.2013

 


GeKiM - Gesundes Kinzigtal Mitgliederbefragung

In Zusammenarbeit mit der Gesundes Kinzigtal GmbH erfolgt eine Erhebung der Patientenzufriedenheit unter eingeschriebenen Versicherten der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal. Dazu wird eine Teilstichprobe gezogen und mit einem standardisierten Bogen befragt. Geplant ist eine detailierte Rückmeldung der Ergebnisse an die sogenannten Ärzte des Vertrauens, die in der Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal eine Gatekeeper-Funktion einnehmen.

Projektleiter: Dr. Ulrich Stößel
Projektmitarbeiter: Dr. Achim Siegel, M.P.H., Dipl.-Psych. Eva Zerpies
Laufzeit: 1.10.2012-31.8.2013

Weitere Informationen zur Integrierten Versorgung Gesundes Kinzigtal und zur wissenschaftlichen Begleitung dieses Versorgungsmodells finden Sie unter

www.gesundes-kinzigtal.de

www.ekiv.org

 


 

Messung psychischer Belastungen - COPSOQ

In diesem mit Mitteln der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geförderten Projekt geht es um die Testung eines in Dänemark entwickelten Instrumentes zur Erfassung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Nach Überprüfung des Instrumentes auf seine Eignung wird den Betrieben nun ein handhabbbares, valides und reliables Instrument zur Messung psychischer Belastungsfaktoren in der Arbeitswelt an die Hand gegeben, das auch internationale Vergleiche ermöglicht. Nähere Informationen finden sich auf folgender Webseite: www.copsoq.de

Projektleiter: Dr. Ulrich Stößel
Projektmitarbeiter: Dr. Matthias Nübling
Projektstatus: abgeschlossen

 


 

PATENT - Entwicklung und Evaluation eines Konzepts zur patientenorientierten Teamentwicklung in Rehabilitationskliniken

Das Projekt ist im BMBF geförderten Schwerpunkt "Chronische Krankheiten und Patientenorientierung" angesiedelt. (http://www.forschung-patientenorientierung.de)

Ziel: Entwicklung und Evaluation eines evidenzbasierten Teamentwicklungs-Interventionsprogramms zur Verbesserung der Patientenorientierung in Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation.Arbeitsplanung: Die Entwicklung der Interventionen erfolgt in einer Pilotstudie durch eine Befragung von Experten (Führungskräfte und Mitarbeiter) und Patienten (Foksugruppen) der Rehabilitationskliniken zu verschiedenen Aspekten der Teamarbeit und Patientenorientierung. Anschließend wird das Interventionsprogramm in sechs Kliniken implementiert und in einer kontrollierten, cluster-randomisierten Interventionsstudie mit einem Messwiederholungsdesign evaluiert. Begleitend zur summativen Evaluation findet eine Prozessevaluation der einzelnen Interventionsbausteine statt.Erwartetes Ergebnis: Als Ergebnis der Implementierung des Teamentwicklungs-Interventionspro-gramms wird eine verbesserte Teamarbeit und Patientenorientierung erwartet, was sich wiederum positiv auf die Behandlungsqualität und den Behandlungserfolg auswirkt. 

Projektleitung: Dr. Mirjam Körner, Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel, Dr. Ulrich Stößel
Projektmitarbeiter: Sonja Becker, MA Psych., Christian Müller B.A.
Projektlaufzeit: 01.09.2011 - 28.02.2015 

Finanzierung: BMBF & DRV


 

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